Bierstachel

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Biestacheln bei einem Starkbier von Fuchsberger
Der Bierstachel wurde verwendet, um kaltes Bier durch das sogenannte "Stacheln" schnell auf Trinktemperatur zu bekommen. Das Stacheln ist ein überlieferter Brauch und hat seinen Ursprung in der Schmiedekunst. Schmiede haben früher, um das Bier schnell auf Zimmertemperatur zu bekommen, heißes Eisen in das Wasser getaucht. Zum Stacheln sind vor allem Starkbiere oder dunkle Biere geeignet.

Funktion[Bearbeiten]

Beim Biestacheln wird ein erhitzter Eisenstab direkt in das Bier gegeben. Moderne Stachel haben an der Spitze eine Eisenkugel, um mehr Wärmeenergie zu speichern. In der heutigen Zeit, wird der Stachel nicht mehr mit dem Schmiedefeuer angefeuert, sondern direkt mit einem Gasbrenner erhitzt.

Wirkung[Bearbeiten]

Durch den sehr heißen Eisenstab wird ein Teil des Restzuckers im Bier karamellisiert. Dadurch erhält das Bier eine starke Karamellnote. Zudem wird das Bier auch erwärmt und aufgeschäumt. Das Bier sollte vor dem Stacheln relativ kalt sein. Es lohnt sich, das Bier direkt nach der Prozedur zu trinken, um das volle Aroma zu genießen.